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Was ist eine Bauherrenhaftpflichtversicherung?

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung schützt Sie als Bauherrn, wenn durch Ihre Baustelle andere Menschen oder fremdes Eigentum zu Schaden kommen. Sie zahlt berechtigte Ansprüche und wehrt unberechtigte ab.

Als Bauherr sind Sie für die Sicherheit auf Ihrem Grundstück verantwortlich. Diese sogenannte Verkehrssicherungspflicht bleibt bei Ihnen, auch wenn Sie Firmen beauftragen: Sie müssen sorgfältig auswählen und darauf achten, dass die Baustelle gesichert ist. Stürzt ein Passant in eine ungesicherte Baugrube oder fällt Material auf ein parkendes Auto, kann das schnell teuer werden.

Was bedeutet das für Sie? Prüfen Sie zuerst Ihre private Haftpflichtversicherung. Manche Verträge schließen kleinere Bauvorhaben bis zu einer bestimmten Bausumme ein, für ein ganzes Haus reicht das meist nicht.

Wichtig ist die Abgrenzung: Schäden am Neubau selbst, etwa durch Sturm, Vandalismus oder Diebstahl fest eingebauter Teile, deckt die Bauherrenhaftpflicht nicht. Dafür gibt es die Bauleistungsversicherung, früher Bauwesenversicherung genannt. Ein Brand im Rohbau wird oft über eine Feuerrohbauversicherung abgesichert, eine Feuer- bzw. Brandversicherung für die Bauzeit, die später in die Wohngebäudeversicherung übergeht. Helfen Freunde oder Verwandte beim Bau mit, müssen Sie diese Helfer in vielen Fällen bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) anmelden.

Versicherungen rund um den Bau biete ich selbst an und stimme sie mit Ihrer Finanzierung ab.

Mehr dazu:

Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

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