Was ist ein Bausparvertrag?
Ein Bausparvertrag (kurz BSV) ist ein Vertrag mit einer Bausparkasse, bei dem Sie zuerst einen Teil eines vereinbarten Betrags ansparen und danach Anspruch auf ein Darlehen für wohnwirtschaftliche Zwecke haben.
So läuft es ab: Sie vereinbaren eine Bausparsumme und einen Tarif. In der Sparphase zahlen Sie regelmäßig ein, bis ein Mindestguthaben erreicht ist und weitere Bedingungen erfüllt sind. Dann wird der Vertrag zugeteilt: Sie erhalten Ihr Guthaben und dazu das Bauspardarlehen über den Rest der Bausparsumme. Der Zins für dieses Darlehen steht schon beim Abschluss fest. Für den Abschluss verlangen Bausparkassen meist eine Gebühr. Unter bestimmten Einkommensgrenzen kann der Staat das Sparen mit Wohnungsbauprämie oder Arbeitnehmer-Sparzulage unterstützen.
Was bedeutet das für Sie? Ein Bausparvertrag kann Zinsen für die Zukunft absichern, zum Beispiel für eine spätere Anschlussfinanzierung oder eine geplante Modernisierung. Häufig wird er auch mit einem Vorausdarlehen kombiniert, das bis zur Zuteilung läuft.
Der Nachteil: Wann genau zugeteilt wird, lässt sich nicht garantieren, und die Kosten des Vertrags müssen in die Rechnung einfließen. Ob sich ein Bausparvertrag für Sie lohnt, vergleiche ich mit anderen Wegen, etwa einer längeren Zinsbindung oder einem Forward-Darlehen.
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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr. Maßgeblich sind die Bedingungen des jeweiligen Bauspartarifs und die aktuellen Förderregeln.

