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Was ist eine Zwischenfinanzierung?

Eine Zwischenfinanzierung ist ein kurzfristiges Darlehen, das eine Zeit überbrückt, bis erwartetes Geld zur Verfügung steht. Danach wird sie mit diesem Geld zurückgezahlt oder durch die endgültige Finanzierung abgelöst.

Typische Anlässe sind:

  • Kauf vor Verkauf: Sie kaufen ein neues Zuhause, bevor die bisherige Immobilie verkauft ist. Der Verkaufserlös fließt erst später.
  • Bausparvertrag: Er ist noch nicht zuteilungsreif. Ein Vorausdarlehen, auch Bankvorausdarlehen oder Vorschaltdarlehen genannt, überbrückt die Zeit bis zur Zuteilung. Sie zahlen in dieser Phase meist nur Zinsen.
  • Zuschüsse oder andere Zahlungen: etwa Fördermittel, die erst nach Abschluss einer Maßnahme ausgezahlt werden.

Zwischenfinanzierungen haben oft einen variablen Zins und werden in der Regel über eine Grundschuld abgesichert, auf der alten oder der neuen Immobilie.

Was bedeutet das für Sie? Eine Zwischenfinanzierung macht vieles möglich, zum Beispiel einen Umzug ohne Zeitdruck. Das Risiko liegt in der Annahme, dass das erwartete Geld pünktlich und in voller Höhe kommt. Dauert der Verkauf länger oder erzielen Sie einen niedrigeren Preis, tragen Sie zwei Belastungen gleichzeitig.

Ich plane deshalb mit realistischen Verkaufspreisen und Zeiträumen und prüfe mit Ihnen, ob Ihr Budget eine Verzögerung verkraften würde.

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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr, ersetzt keine individuelle Beratung.

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