Was ist eine Anschlussfinanzierung?
Eine Anschlussfinanzierung ist die Finanzierung der Restschuld, die nach Ablauf der Zinsbindung eines Baudarlehens noch offen ist. Für diesen Betrag brauchen Sie neue Konditionen, entweder bei Ihrer bisherigen Bank oder bei einer anderen.
Es gibt drei Wege:
- Prolongation: Sie verlängern bei Ihrer bisherigen Bank zu neuen Bedingungen.
- Umschuldung: Eine andere Bank löst Ihr Darlehen ab und übernimmt die Finanzierung.
- Forward-Darlehen: Sie sichern sich die Konditionen für die Anschlussfinanzierung schon Monate oder Jahre im Voraus.
Was bedeutet das für Sie? Die Anschlussfinanzierung ist ein Moment, in dem Sie ohne Vorfälligkeitsentschädigung frei entscheiden können. Viele Kreditnehmer unterschreiben einfach das Angebot ihrer Hausbank. Das ist bequem, aber nicht immer die beste Lösung. Ein Vergleich kann sich lohnen, gerade bei größeren Restschulden.
Kümmern Sie sich rechtzeitig darum: Wer die Restschuld und das Ende der Zinsbindung kennt, hat Zeit, Angebote zu vergleichen und auch über Tilgung und neue Zinsbindung nachzudenken. Bei einem Bankwechsel wird die vorhandene Grundschuld meist an die neue Bank abgetreten. Auszahlung und Ablösung klären die Banken untereinander, auch über ihre eigenen Notare; nur selten müssen Sie dafür selbst zum Notar. Ich vergleiche für Sie die Angebote und stimme mich mit der neuen Bank ab.
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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr, ersetzt keine individuelle Beratung.

