Was ist die Restschuld?
Die Restschuld ist der Teil Ihres Darlehens, der zu einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht zurückgezahlt ist. Besonders wichtig ist die Restschuld am Ende der Zinsbindung.
Wie hoch sie dann ist, hängt vor allem von Darlehensbetrag, Sollzins, Tilgung und möglichen Sondertilgungen ab. Ihre Bank weist die voraussichtliche Restschuld schon vor Vertragsschluss im ESIS-Merkblatt und später im Tilgungsplan aus.
Beispiel: Von einem Darlehen über 300.000 Euro sind nach Ablauf der Zinsbindung noch 190.000 Euro offen. Für diesen Betrag brauchen Sie eine Anschlussfinanzierung (Zahlen frei gewählt; die tatsächliche Restschuld hängt von Zins und Tilgung ab).
Was bedeutet das für Sie? Die Restschuld ist der Betrag, für den Sie nach der Zinsbindung neue Konditionen brauchen. Je höher sie ist, desto stärker wirkt sich ein veränderter Zins auf Ihre künftige Rate aus. Eine höhere Tilgung oder regelmäßige Sondertilgungen senken die Restschuld und damit dieses Risiko.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Rate so wählen, dass das Darlehen schon innerhalb der Zinsbindung vollständig getilgt ist. Ob das zu Ihrem Budget passt, rechne ich mit Ihnen durch. Wie sich die Restschuld für Ihre Familie im Todesfall absichern lässt, erklärt der Eintrag zur Risikolebensversicherung.
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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr, ersetzt keine individuelle Beratung.

