Was sind Baunebenkosten?
Baunebenkosten sind alle Kosten eines Bauvorhabens, die nicht direkt auf die Errichtung des Gebäudes entfallen. Sie kommen zu den eigentlichen Baukosten aus dem Bauvertrag hinzu.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Planung und Bauleitung durch Architekten oder Ingenieure,
- Statik, Vermessung und Bodengutachten,
- Gebühren für die Baugenehmigung,
- Hausanschlüsse für Strom, Wasser, Abwasser und Telekommunikation,
- Erschließungsbeiträge, falls sie nicht im Grundstückspreis enthalten sind,
- Versicherungen während der Bauzeit,
- Bauzeit- und Bereitstellungszinsen,
- Außenanlagen wie Zufahrt, Terrasse, Garten und Zaun,
- Notar- und Grundbuchkosten für die Grundschuld.
Was bedeutet das für Sie? Baunebenkosten werden häufig unterschätzt. Fallen sie erst während des Baus auf, muss nachfinanziert werden, und das ist oft teurer und mühsamer als eine vollständige Planung von Anfang an.
Beispiel: Ihr Bauvertrag lautet über 400.000 Euro. Kommen 60.000 Euro an Nebenkosten hinzu, liegt Ihr tatsächlicher Bedarf bei 460.000 Euro, ohne Grundstück (Zahlen frei gewählt). Wie hoch die Nebenkosten in Ihrem Fall sind, hängt stark von Grundstück und Haus ab.
Ich gehe die Posten mit Ihnen einzeln durch und nehme sie in den Finanzierungsplan auf, damit Ihre Finanzierung auch am Ende der Bauzeit noch trägt.
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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr, ersetzt keine individuelle Beratung.

