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Was ist ein Fertighaus?

Ein Fertighaus wird zu großen Teilen im Werk vorgefertigt, meist als Wand-, Decken- und Dachelemente, und auf der Baustelle in kurzer Zeit montiert. Häufig ist es in Holzbauweise errichtet, es gibt aber auch andere Bauweisen. Ein Ausbauhaus, auch Mitbauhaus genannt, ist eine Variante, bei der der Hersteller vor allem die Gebäudehülle errichtet. Den Innenausbau übernehmen Sie ganz oder teilweise selbst, etwa Böden, Innenputz oder Malerarbeiten.

Was bedeutet das für Sie? Für die Finanzierung sind drei Punkte wichtig:

  • Zahlungsplan: Bei Fertighäusern werden oft große Beträge rund um die Montage fällig. Die Auszahlung des Darlehens muss dazu passen. Bei einem Verbraucherbauvertrag dürfen die Abschlagszahlungen zusammen höchstens 90 Prozent der vereinbarten Vergütung betragen (§ 650m BGB).
  • Sicherheit für den Hersteller: Viele Hersteller verlangen vor Baubeginn eine Finanzierungsbestätigung der Bank oder eine Zahlungsbürgschaft. Eine solche Bürgschaft kann Gebühren kosten.
  • Eigenleistung beim Ausbauhaus: Sie senkt den Preis, aber nur, wenn Sie Zeit und Können wirklich mitbringen. Banken erkennen Eigenleistung nur in begrenztem Umfang an.

Neben dem Hauspreis kommen wie bei jedem Neubau das Grundstück, oft auch Bodenplatte oder Keller, Hausanschlüsse und Außenanlagen hinzu. Prüfen Sie in der Baubeschreibung genau, was im Preis enthalten ist. Ich gleiche die Baukosten mit Ihrem Finanzierungsplan ab und plane die Auszahlung passend zum Zahlungsplan des Herstellers.

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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr. Sie ersetzt keine Rechtsberatung; Ihren Bauvertrag sollten Sie von einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt prüfen lassen.

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