Was ist ein Niedrigenergiehaus?
Niedrigenergiehaus ist ein Sammelbegriff für Gebäude, die deutlich weniger Energie für Heizung und Warmwasser brauchen als ältere Häuser. Ein fest definierter Standard ist es nicht. Der Begriff stammt aus einer Zeit, in der solche Häuser noch die Ausnahme waren. Heute muss jeder Neubau ohnehin strenge gesetzliche Mindestanforderungen an den Energiebedarf erfüllen.
Genauer sind andere Bezeichnungen:
- Effizienzhaus: ein Standard aus der Förderung, zum Beispiel Effizienzhaus 55 oder 40. Die Zahl gibt an, wie viel Prozent des Primärenergiebedarfs eines vergleichbaren Referenzgebäudes das Haus höchstens benötigt. Je kleiner die Zahl, desto sparsamer das Haus.
- Passivhaus: ein Haus mit sehr geringem Heizwärmebedarf, das weitgehend ohne klassische Heizung auskommt, vor allem dank guter Dämmung, dichter Gebäudehülle und einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung.
Was bedeutet das für Sie? Ein sparsames Haus senkt die Energiekosten und kann Ihre monatliche Belastung langfristig entlasten. Für besonders klimafreundliche Neubauten gibt es Förderkredite der KfW, die an genaue technische Voraussetzungen geknüpft sind. Steht in einem Exposé „Niedrigenergiehaus“, fragen Sie nach dem Energieausweis und dem konkreten Standard. Höhere Baukosten für einen besseren Standard sollten zu Ihrem Budget passen. Ich rechne mit Ihnen durch, wie Förderung und Mehrkosten in Ihrer Finanzierung zusammenwirken.
Mehr dazu:
Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr. Förderbedingungen können sich ändern; verbindlich sind die Merkblätter der KfW.

