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Was ist der Beleihungswert?

Der Beleihungswert ist der Wert, den eine Bank Ihrer Immobilie als Sicherheit für ein Darlehen zuschreibt. Er soll auf lange Sicht und auch in schwächeren Marktphasen erzielbar sein und liegt deshalb oft unter dem Kaufpreis oder Marktwert.

Die Bank bewertet dafür Lage, Zustand, Bauweise, Größe und Nutzbarkeit. Vorübergehende Preisspitzen bleiben außen vor, Risiken werden durch Abschläge berücksichtigt. Pfandbriefbanken müssen dabei die Beleihungswertermittlungsverordnung (BelWertV) einhalten.

Entscheidend für Ihre Finanzierung ist der Beleihungsauslauf: Er zeigt, wie viel Prozent des Beleihungswerts Ihr Darlehen ausmacht. Je niedriger dieser Wert, desto kleiner ist das Risiko für die Bank, und das kann sich auf die Konditionen auswirken. Als Beleihungsgrenze bezeichnet man den Anteil des Beleihungswerts, bis zu dem eine Bank ein Darlehen besonders günstig absichern kann. Für Pfandbriefe liegt diese Grenze bei 60 Prozent.

Beispiel: Sie kaufen für 400.000 Euro, die Bank setzt einen Beleihungswert von 360.000 Euro an. Bei einem Darlehen von 300.000 Euro liegt der Beleihungsauslauf bei rund 83 Prozent (Zahlen frei gewählt).

Jede Bank bewertet etwas anders. Im Vergleich mehrerer Banken achte ich deshalb nicht nur auf den Zins, sondern auch darauf, wie die Immobilie eingeschätzt wird.

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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr, ersetzt keine individuelle Beratung.

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