Was zählt als Eigenkapital?
Eigenkapital, auch Eigenmittel genannt, ist das Geld oder Vermögen, das Sie selbst in Ihre Immobilienfinanzierung einbringen. Alles, was die Bank Ihnen leiht, ist dagegen Fremdkapital.
Als Eigenkapital zählen zum Beispiel Guthaben auf Giro-, Tagesgeld- und Festgeldkonten, Wertpapiere, Bausparguthaben, ein bereits bezahltes Grundstück und Schenkungen oder Erbschaften. Eigenleistungen am Bau erkennen manche Banken in begrenztem Umfang an.
Was bedeutet das für Sie? Als Faustregel gilt: Ihr Eigenkapital sollte mindestens die Kaufnebenkosten decken, also Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Makler. Jeder weitere Euro senkt den Darlehensbetrag und den Beleihungsauslauf. Eine Finanzierung mit wenig oder ohne Eigenkapital ist möglich, aber anspruchsvoller und meist teurer.
Beispiel: Sie kaufen für 350.000 Euro, die Nebenkosten betragen rund 35.000 Euro. Mit 60.000 Euro Eigenkapital decken Sie die Nebenkosten und bringen 25.000 Euro in den Kaufpreis ein. Ihr Darlehen liegt dann bei 325.000 Euro (Zahlen frei gewählt).
Setzen Sie nicht Ihr gesamtes Erspartes ein. Eine Rücklage für Unvorhergesehenes, etwa eine Reparatur oder einen Umzug, gehört zu einer soliden Planung. Wie viel Eigenkapital in Ihrem Fall sinnvoll ist, besprechen wir gemeinsam.
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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr, ersetzt keine individuelle Beratung.

