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Was sind Bewegungsflächen?

Bewegungsflächen sind freie Flächen in einer Wohnung, die man braucht, um sich sicher zu bewegen, zu wenden und Türen, Möbel oder Sanitärobjekte gut zu nutzen. Eine wichtige Rolle spielen sie für die Barrierefreiheit, also beim barrierefreien Bauen und Umbauen.

Maßstab dafür ist in Deutschland die Norm DIN 18040-2 für barrierefreie Wohnungen. Sie unterscheidet zwischen Wohnungen, die barrierefrei nutzbar sind, und solchen, die zusätzlich uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar sind. Für die Rollstuhlnutzung sieht sie größere Bewegungsflächen vor, etwa vor dem WC, in der Dusche oder vor der Küchenzeile.

Was bedeutet das für Sie? Bewegungsflächen sind nicht nur ein Thema fürs Alter. Wer neu baut oder umbaut, kann mit etwas mehr Platz in Bad, Flur und Küche viel Flexibilität für später gewinnen, zum Beispiel für den Kinderwagen, nach einem Unfall oder bei Pflegebedarf. Nachträglich lässt sich das oft nur mit großem Aufwand ändern.

Für Umbauten, die Barrieren abbauen, gibt es Förderung, etwa über das KfW-Programm „Altersgerecht umbauen“, in Rheinland-Pfalz über die Modernisierungsförderung der ISB oder in Hessen über einen Zuschuss der WIBank für den behindertengerechten Umbau von Wohneigentum. Welche technischen Anforderungen dafür gelten, steht in den jeweiligen Programmunterlagen. Die Planung übernehmen Architektinnen und Architekten oder Fachplaner. Ich prüfe mit Ihnen, wie sich der Umbau mit Förderung finanzieren lässt.

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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr, ersetzt keine Fachplanung. Förderbedingungen können sich ändern; verbindlich sind die Merkblätter der Fördergeber.

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