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Was ist der Effektivzins?

Der Effektivzins, genauer der effektive Jahreszins, gibt die Gesamtkosten eines Kredits pro Jahr in Prozent des Darlehensbetrags an. Er enthält neben dem Sollzins auch bestimmte Nebenkosten.

Banken müssen den effektiven Jahreszins bei Verbraucherdarlehen angeben. Wie er berechnet wird, regelt die Preisangabenverordnung (§ 16 PAngV). Einbezogen werden etwa ein Disagio, Vermittlungskosten oder eine für den Kredit nötige Wertermittlung. Nicht enthalten sind unter anderem Notarkosten, die Gebühren für die Eigentumsumschreibung im Grundbuch und Versicherungen, die keine Voraussetzung für den Kredit sind.

Ist die Zinsbindung kürzer als die Gesamtlaufzeit, spricht man vom anfänglichen effektiven Jahreszins. Denn wie hoch der Zins nach Ablauf der Zinsbindung sein wird, weiß heute niemand.

Was bedeutet das für Sie? Der Effektivzins ist die beste Einzelzahl, um Angebote zu vergleichen, aber nur unter gleichen Bedingungen: gleicher Darlehensbetrag, gleiche Zinsbindung, gleiche Tilgung. Er sagt außerdem nichts darüber, wie flexibel ein Vertrag ist, etwa bei Sondertilgungen oder Bereitstellungszinsen. Darauf achte ich beim Vergleich zusätzlich.

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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr, ersetzt keine individuelle Beratung.

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