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Was ist der Nominalzins (Sollzins)?

Der Nominalzins ist der Zinssatz pro Jahr, den Sie mit der Bank für Ihr Darlehen vereinbaren. In Verträgen und Angeboten heißt er heute meist Sollzins, bei fester Zinsbindung „gebundener Sollzins“. Umgangssprachlich ist auch vom Bauzins die Rede.

Er bezieht sich auf den Nominalbetrag (Nennbetrag), also den Betrag, den Sie zurückzahlen müssen. Aus Sollzins und Restschuld errechnet sich der Zinsanteil Ihrer Rate. Kosten wie ein Disagio oder Gebühren sind im Sollzins nicht enthalten.

Was bedeutet das für Sie? Der Sollzins bestimmt, wie hoch Ihre monatliche Rate bei gegebener Tilgung ist. Für den Vergleich von Angeboten reicht er allein aber nicht. Dafür gibt es den effektiven Jahreszins: Er berücksichtigt zusätzlich bestimmte Kosten und die Art der Zahlung, zum Beispiel, dass Sie monatlich statt jährlich zahlen. Deshalb liegt der Effektivzins in der Regel etwas über dem Sollzins.

Ein besonders niedriger Sollzins kann also durch ein Disagio oder andere Bedingungen „erkauft“ sein. Ich vergleiche Angebote deshalb immer unter gleichen Voraussetzungen und schaue auf das Gesamtbild aus Zins, Kosten und Flexibilität.

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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr, ersetzt keine individuelle Beratung.

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