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Was sind Kaufnebenkosten?

Kaufnebenkosten, auch Erwerbsnebenkosten oder Erwerberkosten genannt, sind alle Kosten, die beim Kauf einer Immobilie zusätzlich zum Kaufpreis anfallen. Sie fließen nicht in den Wert der Immobilie, müssen aber bezahlt werden.

Die wichtigsten Posten sind:

  • Grunderwerbsteuer: in Rheinland-Pfalz 5,0 Prozent des Kaufpreises,
  • Notar und Grundbuch: für Kaufvertrag, Vormerkung, Eigentumsumschreibung und Grundschuld; als Faustwert können Sie dafür rund 2 Prozent des Kaufpreises ansetzen (Schätzung),
  • Maklerprovision: falls ein Makler beteiligt ist; die Höhe ist Vereinbarungssache.

Beispiel: Sie kaufen in Rheinland-Pfalz eine Wohnung für 300.000 Euro über einen Makler. Dann kommen etwa zusammen: 15.000 Euro Grunderwerbsteuer, rund 6.000 Euro für Notar und Grundbuch (angenommen 2 Prozent) und 10.710 Euro Maklerprovision (angenommen 3,57 Prozent Käuferanteil). Insgesamt also rund 31.700 Euro (Zahlen frei gewählt, keine verbindliche Berechnung).

Was bedeutet das für Sie? Banken erwarten in der Regel, dass Sie die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital bezahlen. Werden sie mitfinanziert, steigt der Darlehensbetrag über den Wert der Immobilie hinaus, und das macht die Finanzierung meist teurer.

Ich rechne die Nebenkosten für Ihr konkretes Objekt gleich zu Beginn aus, damit Ihr Finanzierungsplan von Anfang an vollständig ist.

Mehr dazu:

Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr, ersetzt keine individuelle Beratung.

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