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Was ist eine Hypothek?

Eine Hypothek ist ein Pfandrecht an einem Grundstück, das eine ganz bestimmte Forderung absichert, zum Beispiel ein Darlehen (§ 1113 BGB). Sie wird wie die Grundschuld in Abteilung III des Grundbuchs eingetragen.

Das Besondere an der Hypothek: Sie ist fest mit der Forderung verbunden. Juristen nennen das „akzessorisch“. Die Hypothek entsteht nur, wenn die Forderung besteht, und sie sinkt mit jeder Tilgung. Ist das Darlehen vollständig zurückgezahlt, sichert sie keine Forderung der Bank mehr.

Was bedeutet das für Sie? In der Baufinanzierung spielt die Hypothek heute kaum noch eine Rolle. Banken verwenden fast ausschließlich die Grundschuld, weil sie flexibler ist: Sie lässt sich nach der Rückzahlung erneut nutzen oder an eine andere Bank abtreten.

Der Begriff lebt aber im Alltag weiter. Wer sagt, er habe „eine Hypothek aufgenommen“, meint meist einfach eine Baufinanzierung, die durch ein Grundpfandrecht gesichert ist. Auch Begriffe wie Hypothekendarlehen, Hypothekarkredit oder Realkredit stehen für solche grundpfandrechtlich gesicherten Darlehen. Von einem Objektkredit spricht man, wenn ein Darlehen an eine bestimmte Immobilie gebunden ist: Sie dient als Sicherheit, und ihr Wert bestimmt mit, wie viel die Bank finanziert. Frühere Hypothekenbanken arbeiten heute als Pfandbriefbanken.

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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr. Sie ersetzt keine Rechtsberatung; verbindliche Auskünfte geben Ihnen Ihr Notar oder eine Rechtsanwältin bzw. ein Rechtsanwalt.

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