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Warum prüft die Bank Ihre Identität?

Bevor eine Bank mit Ihnen einen Kreditvertrag schließt, muss sie prüfen, wer Sie sind. Das schreibt das Geldwäschegesetz vor: Die Bank muss ihre Kunden vor Beginn der Geschäftsbeziehung identifizieren und dabei unter anderem Name, Geburtsort, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit und Wohnanschrift erfassen (§ 11 GwG). Im Bankalltag heißt diese Identifizierung auch Legitimation.

Üblich sind diese Wege:

  • vor Ort mit Personalausweis oder Reisepass, etwa in einer Filiale oder in einer Postfiliale,
  • per Video, indem Sie Ihren Ausweis in einem Videogespräch mit einem Dienstleister der Bank vorzeigen,
  • mit der Online-Ausweisfunktion Ihres Personalausweises und einem Smartphone.

Welche Verfahren möglich sind, legt die jeweilige Bank fest. Auch der Notar prüft bei der Beurkundung von Kaufvertrag und Grundschuld Ihre Identität.

Was bedeutet das für Sie? Halten Sie einen gültigen Ausweis bereit und achten Sie auf das Ablaufdatum. Ist der Ausweis abgelaufen, kann sich der Vertragsschluss und damit die Auszahlung verzögern. Stimmen Name oder Anschrift im Ausweis nicht mit Ihren Unterlagen überein, etwa nach einem Umzug oder einer Heirat, klären Sie das vorab. Ich sage Ihnen rechtzeitig, welches Verfahren die finanzierende Bank nutzt, damit dieser Schritt den Ablauf nicht aufhält.

Mehr dazu:

Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr, ersetzt keine individuelle Beratung.

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