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Was ist Tilgung?

Tilgung, auch Amortisation, ist die Rückzahlung des geliehenen Geldes. Bei einem Baudarlehen besteht jede Rate aus zwei Teilen: Zinsen für die Bank und Tilgung, die Ihre Restschuld senkt.

Vereinbart wird meist eine anfängliche Tilgung in Prozent des Darlehensbetrags pro Jahr. Bei einem Annuitätendarlehen steigt der Tilgungsanteil danach von Rate zu Rate, weil die Zinsen auf eine immer kleinere Restschuld berechnet werden. Wie sich Zins und Tilgung über die Jahre entwickeln, zeigt Ihnen der Tilgungsplan.

Beispiel: Bei einem Darlehen über 300.000 Euro und 2 Prozent anfänglicher Tilgung zahlen Sie im ersten Jahr 6.000 Euro Tilgung, zuzüglich der Zinsen (Zahlen frei gewählt).

Was bedeutet das für Sie? Eine höhere Tilgung macht Sie schneller schuldenfrei und senkt die Restschuld am Ende der Zinsbindung, erhöht aber die monatliche Rate. Eine niedrige Tilgung schont das Budget, verlängert jedoch die Laufzeit und erhöht die Zinskosten insgesamt. Viele Verträge erlauben, den Tilgungssatz während der Laufzeit zu wechseln.

Daneben gibt es Sonderformen: Bei manchen Förderdarlehen sind tilgungsfreie Anlaufjahre möglich, in denen Sie nur Zinsen zahlen. Beim Festdarlehen, auch Fälligkeitsdarlehen (Tilgungsaussetzung), zahlen Sie während der Laufzeit nur Zinsen und lösen das Darlehen am Ende auf einmal ab, etwa aus einem Bausparvertrag. Welche Tilgung zu Ihnen passt, rechne ich mit Ihnen durch.

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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr, ersetzt keine individuelle Beratung.

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