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Was sind Schätzkosten?

Schätzkosten, auch Schätzgebühr, Taxkosten oder Wertermittlungsgebühr genannt, sind Kosten für die Bewertung der Immobilie, die eine Bank vor der Kreditvergabe vornimmt. Die Bank ermittelt dabei den Beleihungswert, also den Wert, den sie der Finanzierung zugrunde legt. „Taxe“ ist ein älteres Wort für eine solche Schätzung.

Früher haben Banken diese Kosten häufig an ihre Kunden weitergegeben. Gerichte haben vorformulierte Schätzgebühren gegenüber Privatkunden jedoch in mehreren Fällen beanstandet, weil die Bank das Objekt vor allem im eigenen Interesse bewertet. Heute fallen bei vielen Baufinanzierungen keine gesonderten Schätzkosten an.

Davon zu unterscheiden ist ein Wertgutachten, das Sie selbst in Auftrag geben, etwa bei einer Sachverständigen oder einem Sachverständigen. Dessen Kosten tragen Sie, und es dient Ihren eigenen Zwecken, zum Beispiel bei einer Erbauszahlung oder einer Trennung.

Was bedeutet das für Sie? Schauen Sie im Angebot nach, ob Kosten für die Wertermittlung genannt sind, und nehmen Sie sie in den Vergleich auf. Bei vermieteten Immobilien können solche Kosten als Geldbeschaffungskosten steuerlich eine Rolle spielen; das klären Sie bitte mit Ihrer Steuerberatung. Ob Sie eine bereits gezahlte Gebühr zurückfordern können, beantwortet eine Rechtsanwältin oder ein Rechtsanwalt. Ich achte im Vergleich darauf, dass solche Nebenkosten sichtbar werden.

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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr. Sie ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

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