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Was sind Vorkosten?

Vorkosten sind Kosten, die rund um Kauf oder Bau einer Immobilie anfallen, bevor Sie einziehen oder bevor die Bank das Darlehen auszahlt. Sie werden leicht übersehen, weil sie oft lange vor dem Kaufpreis oder den großen Baurechnungen fällig werden.

Dazu können zum Beispiel gehören:

  • Kosten für Planung, Architektin oder Architekt, Bodengutachten und Vermessung,
  • Gebühren für die Baugenehmigung und für Hausanschlüsse,
  • ein Wertgutachten oder eine Energieberatung vor dem Kauf,
  • Bereitstellungs- und Bauzeitzinsen während der Bauphase,
  • doppelte Wohnkosten, solange Sie noch Miete zahlen.

Was bedeutet das für Sie? Viele dieser Kosten zahlen Sie, bevor die Auszahlungsvoraussetzungen für das Darlehen erfüllt sind. Sie brauchen dafür also frei verfügbares Geld, in der Regel aus Ihrem Eigenkapital. Planen Sie die Vorkosten deshalb nicht nur der Höhe nach ein, sondern auch zeitlich: Wann wird welcher Betrag fällig?

Steuerlich spielte der Begriff früher bei der Förderung selbst genutzter Wohnungen eine Rolle; diese Regeln gelten für heutige Käufer und Bauherren nicht mehr. Bei einer Immobilie, die Sie vermieten wollen, können Kosten vor Beginn der Vermietung als vorab entstandene Werbungskosten absetzbar sein. Das klären Sie bitte mit Ihrer Steuerberatung.

Ich gehe die Vorkosten mit Ihnen durch und plane, aus welchen Mitteln und zu welchem Zeitpunkt sie bezahlt werden.

Mehr dazu:

Stand: Oktober 2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr. Sie ersetzt keine Steuerberatung; verbindliche Auskünfte geben Ihnen Ihre Steuerberatung oder das Finanzamt.

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